Fluglärm-Startseite


VOLKSBEGEHREN | RUHE VOR DER DRITTEN STARTBAHN


Wir kämpfen weiter!

Die Initiatoren des Volksbegehrens gegen den BER-Ausbau zeigten sich am Donnerstag enttäuscht über das vorläufige Ergebnis. „Wir haben es offenbar nicht geschafft, die Dringlichkeit einer Entscheidung über eine dritte Startbahn zum jetzigen Zeitpunkt zu vermitteln. Trotz einer deutlichen Verbesserung der Eintragungszahlen in den letzten Tagen hat es leider nicht gereicht“, so Stefanie Waldvogel, eine der Initiatoren des Volksbegehrens.

Darüber hinaus mache das Ergebnis deutlich, dass die direkte Demokratie es in Brandenburg noch immer schwer habe. „Trotz der hohen Hürden für Eintragungen in den Bürgerämtern oder per Briefwahl konnten wir jedoch viele Bürger motivieren, ihre Stimme abzugeben oder sich sogar aktiv in die Kampagne einzubringen. Wir haben eine gute Basis geschaffen, mit der wir weiterkämpfen können“, erklärte Stefanie Waldvogel weiter.

Mit dem Volksbegehren gegen die 3. BER-Startbahn wollten Umweltinitiativen und betroffene Anwohner den Ausbau des künftigen Großflughafens zu einem internationalen Drehkreuz verhindern und dessen Kapazitäten auf maximal 360.000 Flugbewegungen im Jahr beschränken. Das Volksbegehren startete am 19. August 2015.






          Schöneiche bei Berlin, Januar 2016

 

Liebe Schöneicherinnen, liebe Schöneicher,

liebe Interessenten und Mitstreiter aus unserem Umfeld!

 

Das Jahr 2016 ist bereits in vollem Gange - Zeit für einen kleinen Rück- und Ausblick auf die Arbeit unseres Forums.

 

Wir, vom Schöneicher Forum gegen Fluglärm e.V. (SFGF), hatten auch 2015 mit verschiedenen Mitteln versucht, Sie, die Bürgerinnen und Bürger, über die Geschehnisse am und um den Pannenflughafen "B€R" zu informieren. Hierzu führten wir verschiedene Veranstaltungen durch, für die wir auch renommierte Referenten gewinnen konnten.

 

Die erste Informationsveranstaltung fand am 15. Februar in der Kulturgießerei (KuGi) statt.

Henning Thole, von der Bundesvereinigung Ärzte gegen Fluglärm, informierte über die gesundheitlichen Risiken und verschleierten Mehrkosten, die sich aus der Lärmbelastung durch laute Überflüge ergeben.

Manfred Kühn, vom SFGF, gab einen Ausblick wie sich Flug- und Umweltlärm  in unserem Gemeindegebiet entwickeln werden.

 

Am 29. April kamen zum „Tag des Lärms“ auch viele Vertreter von Bürgerinitiativen aus dem Bundesgebiet nach Berlin. Im Anschluss an die Veranstaltungen in der Berliner Innenstadt trafen sich 18 Sprecher der Bürgerinitiativen und -vereinigungen zu einem Erfahrungsaustausch in der Altstadt von Köpenick. Im Ergebnis wurde die künftige bundesweite Allianz zum gemeinsamen Handeln beschlossen und als „Berliner Manifest“ publiziert. Auch das SFGF gehörte zu den Gründungsmitgliedern.

 

Auf dem Schöneicher Heimatfest, waren wir am Sonntag den 14. Juni mit einem eigenen Stand vertreten. Unsere SFGF-Mitstreiter standen für Diskussionen zur Verfügung. Das "Glücksrad" symbolisierte das perfide Spiel, welches Flughafenbetreiber und Landespolitik mit uns treiben. Anhand von Messergebnissen und Beobachten des Flugbetriebs auf der Südbahn zeigten wir auf, was uns in Schöneiche nach der Eröffnung des BER erwartet, wann immer das auch sein mag. Und damit sich unsere Bürger wenigstens etwas schützen können, verteilten wir unser BER-Starter-KIT (kleine Päckchen mit Ohrstöpsel).

 






Stille Nacht vs. Knallergetöse

Es ist schon interessant, was unsere Schöneicher Fluglärmmessstation beim Silvester-Feuerwerk aufzeichnete und wie still der Heilige Weihnachtsabend in Schöneiche war. Sie finden das unter:

 http://www.fluglaerm15566.de/start/laermmessstation-schoeneiche




BER | zu teuer, zu klein und intern außer Kontrolle |




Ralf Müller | Martin Delius | Lydia Steenweg | Manfred Kühn im Anschluß der sehr informativen und bis auf den letzten Platz gefüllten Veranstaltung des Schöneicher Forums gegen Fluglärm e.V. in der Kulturgiesserei Schöneiche bei Berlin am 25. September 2015

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Wir danken dem Fluglärmkabarett für die gute Einstimmung in die Veranstaltung mit einem Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm "Wer fliegt heute":
von links Olaf Michael Ostertag, Claudia Dornath, Mario Ecard




Laute und nervende Überflüge: Was ist erlaubt?


Was bei den Schöneiche-Überflügen laut flugrechtlichen Bestimmungen erlaubt ist, erfährt man  durch die Antworten auf Fluglärmbeschwerden.
Da heißt es ganz klar,dass Schöneiche grundsätzlich  bis herunter auf  609 m (NN) überflogen werde darf  (564 m über  Schöneicher Grundstücke),
dass der Endanflug auf Schönefeld (Geradeausflug vor der Landung)  erst  11,1 Kilometer vor der Landebahn beginnen braucht (bei Müggelheim) und
dass dort am Beginn des Endanfluges das Flugzeug eine Flughöhe von 609 m (NN)  haben muss.
Allein durch diese drei Bestimmungen wurden und werden lärmende Tiefflüge über Schöneiche möglich - und Beschwerden praktisch erfolglos. 
Wenn Flugkilometer (und damit Flugbenzin) maximal eingespart werden sollen und der jeweilige Flugverkehr es gestattet, wird dieser kurze Endanflug
ab Müggelheim gewählt. Zuvor wird Schöneiche in geringer Höhe überflogen (564 bis 850 m).

Ein neues Musterbeispiel für solch einen „wirtschaftlichen“ Schönefeldanflug (am 6. März, nur 564 m über Schöneiche)
finden Sie unter
diesem Link



siehe auch:





LÄRM ÜBER SCHÖNEICHE | 600 m TIEFFLUG

Lärmende 600-Meter-Tiefflüge über Schöneiche mit Schallpegeln von 70 dB(A) sind längst keine Seltenheit mehr. Dass es dabei aber noch lauter geht,
wurde uns in der Nacht vom 27. zum 28. Oktober von einem EasyJet-Airbus vorgeführt: deftige 74 dB(A) bei ca. 600 m Überflughöhe.
Besonders beunruhigend: Die Häufigkeit dieser niedrigen Schönefeld-Landeanflüge wird nach BER-Eröffnung wahrscheinlich stark zunehmen.

 


video Traum vom Flughafen

DAS KAMEL DURCHS NADELÖHR  -  SEHEN SIE WIE ES GEHT... oder auch nicht
Überraschungen gab es ständig beim B€R. Wer Lust hat sich mal ein kleines Video zum B€R-Kamel anzusehen,
findet mit einem Klick darauf den "Traum vom Flughafen".

Ausführlichere Informationen haben wir im gemeinsamen Flyer der Bürgerbündnisse zusammengestellt {hier zum link} .


Neue Poster von Klaus Lubina in unserer Postergalerie  





Information aus erster Hand


Lärm macht krank - Flughäfen schädigen die Gesundheit nachhaltig

Das hat bei der gestrigen Veranstaltung am 13.2.2015 Herr Dr. med. Thole eindrucksvoll mit vielen Auszügen aus europäischen Studien zu Fluglärmbelastung bei Menschen dargestellt.

Das Schöneicher Forum gegen Fluglärm e.V. hatte zu seiner jährlichen Informations-Veranstaltung in die Schöneicher Kulturgießerei geladen. Ca. 70 Bürgerinnen und Bürger - auch aus den angrenzenden Gemeinden - erlebten einen kurzweiligen Abend mit viel fundierten Informationen.
Charmant und kompetent führte Frau Dr. med. Martina Blümel durch die Veranstaltung. Dem der Grippe erlegenen Martin Delius wünschte sie gute Besserung und versprach dem Publikum, diesen nun nicht stattfindenden Beitrag demnächst zu einem noch zu nennenden Termin nachzuholen.
Die gesunden und gut gelaunten Referenten Dr. med. Henning Thole und Dr. Manfred Kühn zeigten anhand von Leinwandpräsentationen die Ursache und Wirkung von Fluglärm. Henning Thole bezog sich hier auf zahlreiche Studien aus Europa und Deutschland, die alle zum Schluss kommen, dass der Fluglärm sowohl Herz, Kreislauf und Gefäße als auch die Psyche dauerhaft schädigen. Ob vermehrte Todesfälle in Krankenhäusern in Flughafennähe oder aus dem skandinavischen Ausland erhobene signifikant erhöhte Medikamentengaben mit Vergleichsgruppen - der Tenor aller Studien ist: Lärm macht krank, Lärm kann schneller töten.
Besonders hervorzuheben wäre, dass es bereits Studien gibt, in denen Kinder in Flughafennähe schlechter lesen lernen, schlechter konzentriert sind und schlechter von den Lehrern bewertet werden als Kinder in ruhigen Gebieten. Besonders hervorzuheben wäre, dass das unabhängig ist von elterlichem Einkommen oder Migration und abhängig von der Nähe zum Flughafen. Übrigens, diese Studie bezog sich auf weiter entfernte Gebiete des Flughafens Frankfurt/Main, in dem nach planfestgestellten Unterlagen keine Schallschutzmaßnahmen erforderlich sind. Empörung war im Saal, als Dr. Thole erzählte, dass für den BER eine Vorstudie erstellt wird, um das zu prüfen. Ungläubigkeit über die Ignoranz der Politik, dass auch Kinder in Berlin und Brandburg nicht anders reagieren werden als die hessischen Kids.
Schallschutz gibt es nur für Gebäude - was ist mit der schädigenden  Verlärmung außerhalb?
Für die Folgeschäden am Menschen zahlen wir über erhöhte Krankenversicherungsbeiträge ebenso wie mit unseren Steuergeldern für den noch nicht eröffneten BER.
35 Millionen Euro im Monat kostet die Bauruine. Dr. Manfred Kühn hatte einen kleinen Film im Gepäck, der zum Abschluss seines Vortrages gezeigt wurde. Ein Ausblick auf die jetzige und zukünftige Situation in Schöneiche war sein Thema.
Anhand von Schaubildern die mit metafly (www.metafly.de) erstellt wurden, konnte der Referent ganz klar die Überlagerungen von Flugspuren zeigen und die damit verbundene Immission darstellen. Er zeigte Warteschleifen und Flugrouten  - abknickend und gerade - über dem Himmel von Schöneiche und Umgebung. Dr. Kühn ging auch auf die Ruhigen Gebiete in Schöneiche ein, hier ist nur der Kleine Spreewaldpark geschützt. Ein weiterer Punkt in seinem interessanten Vortrag war die kalibrierte Messstation, die als einzige zugelassene Quelle in Zukunft beweisen kann, dass Schöneiche vor Flughafeneröffnung eine ruhiger Ort war.

Zusammenfassend war es eine gelungene Veranstaltung, wenn auch aufgrund der Darstellungen dem einen oder anderen leichte Gruselschauer über den Rücken liefen, ob der politischen und wirtschaftlichen Menschenverachtung bei der Wahl des Standortes.
So war auch hier mit vielen Fakten und Zahlen ganz klar die menschlich logische Konsequenz: Der Flughafen muss neu an einem anderen Standort gebaut werden. Denn Schallschutz gibt es nicht im Wald, im Garten oder am Strand.

PS: Henning Thole hat sich mit den Gesetzen in den Verfassungen beschäftigt. Schön war hier aus der Berliner Verfassung, Artikel 24:
Jeder Missbrauch wirtschaftlicher Macht ist widerrechtlich. Das geht eigentlich nicht konform mit der Forderung, dass nur der Nachtflug wirtschaftlich sei. Es gab viel mehr ungeheuerliche Beispiele, wir versuchen hier demnächst einen Gastkommentar zu veröffentlichen.

14.2.2105 | SEB




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Spenden Sie für Kalibrierung der Lärmmessstation, für Plakate und Informationsmaterial,
um unseren Protest öffentlich zu machen! 

Weitere Informationen finden Sie unter Projekte & Spenden.





 



 

 
Fernsehprogramm zum Thema

 Schnell und Aktuell
i-Punkt
http://www.bbbtv.de


DAUER BRENNER

Neuer Flyer zum DAUERBRENNER  B E R
Millardendesaster für Land und Leute



Gemeinsame Presseerklärung
vom Montag, 01. September 2014
Aktionsbündnis für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg (ABB), Bündnis SüdOst
gegen Fluglärm(BüSO), Bürger für Berlin und Brandenburg TV (BBBTV), Bürgerverein
Brandenburg-Berlin e.V. (BVBB) und Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden
Flughafen Schönefeld e.V. starten gemeinsame BER-Informationskampagne
Als vor 25 Jahren die Menschen in diesem Teil Deutschlands auf die Straße gingen, um gegen den
Machtmissbrauch realitätsfremder Politiker zu protestieren und sich gegen diejenigen wandten, die
ihnen das Recht zur freien Lebensgestaltung raubten, leiteten sie mit friedlichen Mitteln eine politische
Wende und einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Wandel ein.
Nur ein Vierteljahrhundert später sehen sich die Menschen der Region wieder mit einer Politik
konfrontiert, die auf Machtmissbrauch und Rechtsbruch beruht, die Lügen und Betrug mit Schönfärberei
verbindet. Größenwahnsinnige öffentliche Projekte führen dazu, dass vielerorts die Kassen
leer sind und es nur noch Mangel zu verwalten gibt.
Rücksichtslos wird Volksvermögen atomisiert, werden Menschen um ihr Lebenswerk, um ihre
Gesundheit, ihr Leben und ihr Eigentum gebracht. Kinder werden ihrer Zukunft beraubt und einzigartige
Wald- und Seengebiete vernichtet bzw. einer Erholungsnutzung entzogen.
Das Milliardendesaster für Land und Leute hat einen Namen: BER
Dieser Moloch hat nicht nur Fluglärm und Feinstaub für 1,5 Millionen Einflugschneisen-Anwohner zur Folge, sondern entzieht auf Dauer den Menschen in Berlin und Brandenburg Milliardenbeträge, die an anderer Stelle dringend benötigt werden. So verkommt das gesellschaftliche Leben für ein sinnloses Prestigeprojekt, das bei seiner Eröffnung in unbekannter Ferne bereits zu klein und so teuer ist, dass es auf Jahrzehnte öffentlich subventioniert werden muss. Und selbst die besonders stark betroffenen unmittelbaren Flughafenanrainer werden damit verhöhnt, dass ein
Ausgleich für ihre Nachteile frühestens dann möglich sein wird, wenn der BER schwarze Zahlenschreibt.

Obwohl es fachlich bestätigte sinnvolle Nachnutzungskonzepte für die Bauruine gibt, wiederholen diese Politiker ihr für den Fortbestand des Milliardendesasters einzig verbliebenes Argument: Das des bereits im märkischen Sand versickerten Geldes. Alle Versprechungen vom BER in Schönefeld als Jobmaschine und Wirtschaftsmotor, von Privatisierung zur Entlastung der öffentlichen Hand haben sich als das erwiesen, was sie immer waren: Lügen, Wunschdenken und Betrug.
Deshalb starten heute, am 1. September 2014, Bürgerinitiativen aus Berlin und Brandenburg und die Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld e.V. erstmalig in der Geschichte der seit 1996 bestehenden BBI/BER-Protestbewegung eine gemeinsame Informationskampagne, um die Bürger Berlins und Brandenburgs darüber zu informieren, dass der BER alle Bürger angeht,
weil das Milliardendesaster Auswirkungen auf alle Regionen des Landes hat.
Grundlage der flächendeckenden Informationskampagne ist ein Informationsfaltblatt, das in hoher Auflage gedruckt zunächst an die Haushalte in Brandenburg, verteilt werden soll. In diesem Faltblatt wird die gesamte Problematik sachlich dargestellt und die einzig mögliche Konsequenz gefordert:
BER-WENDE - Neustart jetzt!
Der Flyer wird unterstützt durch eine eigene Website, die mit untersetzenden Informationen gefüllt ist und weiter fortgeführt wird www.flughafen-berlin-brandenburg.org Diese Website soll es jedem Bürger ermöglichen, sich mit der Problematik vertraut zu machen, ohne sich durch den
Dschungel der vielen Informationen und Webseiten wühlen zu müssen.

-gekürzt-





Dem B€R – Desaster ein Ende setzen !


Ohne groß in die Vergangenheit zu blicken, kann man feststellen, dass Planung und Bau des Flughafens Berlin-Brandenburg von Beginn an eine Horrorgeschichte ist. Spitzenpolitiker von Bund, Berlin und schließlich auch Brandenburg entschieden, den neuen Flughafen als "Single-Airport" südlich des alten DDR-Flughafens SXF in Schönefeld in unmittelbarer Nähe von Berlin zu bauen. Diese Entscheidung war subjektiv, politisch motiviert und widersprach der objektiven Bewertung der untersuchten Standorte. Schönefeld war der am wenigsten geeignete Standort in der Region!

Die B€R-Talfahrt begann mit der Entscheidung, das Angebot privater Investoren wegen der zu hohen Kosten zurückzuweisen. So wurde beschlossen, den Bau durch die öffentliche Hand zu finanzieren und zu steuern. Dafür wurden 1,7 Mrd. € veranschlagt. Veränderungen des Nutzungskonzepts, Baumängel, Personalwechsel und eine hoffnungslos überforderte Führungsmannschaft ließen die Zeit- und Kostenpläne aus dem Ruder laufen.

Auch der Schallschutz für die Schwerstbetroffenen ist eine Farce! Die Kosten von ca. 700.000 € waren bereits durch das Planfeststellungsverfahren bekannt. Dieses Geld, das eigentlich hätte zweckgebunden zurückgestellt werden müssen, ist weg. Den Bürgern blieb nur der Klageweg auf eigene Kosten. Das Schlimmste aber ist, dass für mehr als 80% der Schwerstbetroffenen überhaupt kein Anspruch besteht. Da ihre Immobilien zu alt sind, wird man sie mit einem "Taschengeld" abspeisen.

Aber auch wer mit Schallschutzmaßnahmen bedacht wird, hat künftig deutlich schlechtere Lebensbedingungen. Schlafen bei offenem Fenster, Party im Garten, spazieren im Park sind dann illusorische Träume. Am schlimmsten trifft es die Kinder. Eingesperrt in lärmschutzbedingten, hermetisch abgedichteten Klassenräumen, dürfen sie eigentlich nicht einmal in den Pausen ins Freie. Das ist lärmschutzbedingte menschliche Käfighaltung!

Die Deutsche Ärztekammer hat in einer Petition festgestellt, dass die durch Fluglärm verursachten gesundheitlichen Schäden weitaus größer sind, als bisher angenommen wurde. Für den Großraum Frankfurt/M geht man von fluglärmbedingten Behandlungskosten in Höhe von ca. 160 Mio. € im Jahr aus. Die werden im B€R-Umfeld wohl auch nicht geringer sein. Man bedenke, dass diese Behandlungskosten aller bundesweit geschädigten Fluglärmopfer über höhere Versicherungsbeiträge auf alle Bürger, so auch auf die Brandenburgerinnen und Brandenburger umgelegt werden.

Durch zwei unabhängig erstellte Gutachten ist inzwischen nachgewiesen, dass der Flughafen wird deutlich teurer wird und auf Jahre unrentabel bleibt. Sollte der Flughafen wirklich mit einem Gesamtbudget von 5,4 Mrd. € fertiggestellt werden, ist nach seiner Inbetriebnahme von einer steuerlichen Belastung der Bürger in Höhe von weiteren 5 Mrd. € (kumulativ) für die nächsten 10 Jahre auszugehen

Die Folgen des Finanzdesasters liegen auf der Hand. Das für den B€R verschwendete Steuergeld fehlt in unserem Bundesland für die Infrastruktur und Sozialmaßnahmen. In seinem Gutachten, das Sie HIER  finden, zeigt W. v. Aswegen die Folgen auf.

 

-MK-




 



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Die Ruhe bleibt  – vorerst

Kein Termin konnte bisher wegen Baumängel oder anderer Fehler eingehalten werden. Das Terminal ist jetzt schon zu klein für die aktuellen Flugbewegungen. Wann wird endlich die Wahrheit gesagt? Über die Standortfrage, über die Mehrkosten und über den zu erwartenden Lärm mit seinen gesundheitlichen Auswirkungen für die Bewohner der Metropole Berlin/Brandenburg
.


Lesen Sie hier einen Vortrag von Thomas Myck des Umweltbundesamtes Dessau-Roßlau zum Thema Fluglärm

Herunterladen:
Vortrag Thomas Myck UBA zum Thema Fluglärm








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