Fluglärm-Startseite

      BER:   Geld, Macht und Intrigen        


Großes Kino am 23.11.18 19:00 

in der Kulturgießerei Schöneiche  



Am 23.11.18 zeigen wir vom Schöneicher Forum gegen Fluglärm  ausgewählte Filme von BBBTV zur Entwicklung des BER in 2018:  die Geldvernichtungsmaschine läuft stetig weiter, die Umwelt und damit unsere Gesundheit sind bedroht und Lärmschutzmaßnahmen werden nicht oder zu wenig umgesetzt: wir möchten Sie als interessierte BürgerInnen wie jedes Jahr im Spätherbst über den aktuellen Stand am BER informieren!
Neben den Filmen berichtet Dr. H-J. Schlaak von der Lärmentwicklung im Ort, die Lärmmessstation ist jetzt das siebte Jahr im Betrieb und zeigt deutlich, daß wir SchöneicherInnen uns nicht in Sicherheit wiegen dürfen. Wir informieren Sie zum aktuellen Stand und stehen Ihnen bei Fragen Rede und Antwort.
Mit einem kleinen Quiz zu Daten, Fakten und Pannen am BER wird der Abend auch seine eher vergnüglichen Seiten besitzen. Auch wenn uns das Lachen manchmal  im Hals stecken bleiben will angesichts der Ungeheuerlichkeiten. Fake News oder Realität? Sie werden sich entscheiden müssen… 
So lange dauert der Bau des Flughafens schon, doch wir sollten das Thema dabei in Anbetracht seiner großen Folgen für unser Leben in Schöneiche  nicht aus den Augen verlieren! Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme! 
Ihr SFGF

 






JAHRESRÜCKBLICK 2017

 

Kaum einer scheint noch an eine Eröffnung des steuergeld-verschlingenden Pannenflughafens BER zu glauben. 

 

Wir vom Schöneicher Forum gegen Fluglärm e.V. gehen aber nach wie vor von der Annahme aus, dass seitens der Politik von Brandenburg und Berlin, die Eröffnung eines wie auch immer gestalteten "Flughafen" durchgepeitscht wird.

Das war auch der Grund, weshalb wir wieder im letzten Jahr mit einem Stand und Informationsmaterial auf dem Heimatfest waren.

 


Helga, Jens, Hans-Joachim und Manfred (v.l.n.r.) am Stand auf dem Heimatfest

 

Am 10. Nov. hatten wir in der Kulturgießerei die Informationsveranstaltung: "Der BER in der Zwickmühle" durchgeführt. Eine Reflektion mit Zusatzinformationen ist im Beitrag von BBB-TV zu sehen.

 

In diesem Zusammenhang sei auch noch auf die BBB-TV-Berichte über die Veranstaltungen mit dem Flughafenplaner Dieter Faulenbach da Costa zu Bau- und Planungsfehler am BER

 

und dem Stadtplaner Gisbert Dreyer " zu einem alternativen Standort für einen Großflughafen

hingewiesen. 

 

Eine Tradition in Köpenick ist auch das Weihnachtssingen. Nein nicht nur das beim 1. FC UNION, aber auch bei den Fluglärmgegnern in Friedrichshagen. Das fand am 18. Dezember bereits zum 7. Mal statt und war gleichzeitig die 338. Mahnwache. Dabei waren diesmal auch zwei Schöneicher Jungen:

 

 

 

Moritz und Florian beim 7. Weihnachtssingen in Friedrichshagen 

 

Auch diese Veranstaltung wurde von BBB-TV wieder festgehalten und ist im "Netz der Dinge" zu sehen.

 

 

 

Mit diesem kleinen Rückblick auf das vergangene "Fluglärmjahr" möchten wir vom Schöneicher Forum gegen Fluglärm e.V.  allen Mitbürgern ein friedliches und lärm- und staubfreies 2018 wünschen.

 

Im Namen des Schöneicher Forums gegen Fluglärm e.V.

Manfred Kühn






BER – Laut und Giftig!

 


ULTRAFEINSTAUB -
GEFÄHRLICH UND
(FAST) UNSICHTBAR






Flughafengesellschaft kehrt Ultrafeinstaub unter den Teppich

Der umweltpolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BENJAMIN RASCHKE hat der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) vorgeworfen, die durch den Flugverkehr bedingte Belastung durch sogenannten Ultrafeinstaub auszublenden. Er forderte die Landesregierung auf, die Belastung messen zu lassen.

In der Oktoberausgabe ihres Anwohnermagazins ,,BER aktuell" vermeldet die FBB zum Thema `Luft´, die Umwelt rund um Schönefeld sei ,,nicht mehr belastet als anderswo am Berliner Stadtrand." Dies sei das Fazit des jetzt von der FBB vorgelegten Umweltberichts 2015.  Dazu sagte BENJAMIN RASCHKE: ,,Die Aussage der FBB zur Luftqualität rings um Schönefeld ist bestenfalls die halbe Wahrheit. Denn seit Jahren ist bekannt, dass die eingesetzten Messvorrichtungen nur bedingt zur Erfassung der Flugabgasbelastung geeignet sind."

Bei einem hohen Prozentsatz von Abgaspartikeln aus Flugzeugtriebwerken handelt es sich um Ultrafeinstaub. Die vorhandenen Messgeräte können diesen jedoch nicht erfassen, sondern lediglich die ,,gröberen" Feinstaubpartikel, die in Flugabgasen anzahlmäßig eine untergeordnete Rolle spielen.

Die europäischen Flughafenbetreiber kennen dieses Problem spätestens seit 2012. Damals, also vor nunmehr 4 Jahren, erschien eine im Auftrag der Flughafenbetreiber verfasste Studie, die dieses Thema ausführlich beleuchtet.  

BENJAMIN RASCHKE: ,,Aus diesen Erkenntnissen wurden an den Berliner Flughäfen keine Konsequenzen gezogen. Mehr noch, mit Meldungen, wie derjenigen in ,,BER aktuell", wir der Dreck einfach unter den Teppich gekehrt. Ultrafeinstaub steht im Verdacht, noch gesundheitsschädlicher zu sein, als Feinstaub. Während es für Feinstaub längst Grenzwerte gibt, stehen wir beim Ultrafeinstaub noch am Anfang. Diesem Thema muss endlich nachgegangen werden. Und zwar durch geeignete Messungen, ohne die eine Bewertung der gesundheitlichen Auswirkungen nicht möglich ist. Wir fordern, dass in Schönefeld Ultrafeinstaubmessungen vorgenommen werden und setzten uns im Landtag dafür ein."

FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
IM BRANDENBURGER LANDTAG


         



Laute und nervende Überflüge: Was ist erlaubt?


Was bei den Schöneiche-Überflügen laut flugrechtlichen Bestimmungen erlaubt ist, erfährt man  durch die Antworten auf Fluglärmbeschwerden.
Da heißt es ganz klar,dass Schöneiche grundsätzlich  bis herunter auf  609 m (NN) überflogen werde darf  (564 m über  Schöneicher Grundstücke),
dass der Endanflug auf Schönefeld (Geradeausflug vor der Landung)  erst  11,1 Kilometer vor der Landebahn beginnen braucht (bei Müggelheim) und
dass dort am Beginn des Endanfluges das Flugzeug eine Flughöhe von 609 m (NN)  haben muss.
Allein durch diese drei Bestimmungen wurden und werden lärmende Tiefflüge über Schöneiche möglich - und Beschwerden praktisch erfolglos. 
Wenn Flugkilometer (und damit Flugbenzin) maximal eingespart werden sollen und der jeweilige Flugverkehr es gestattet, wird dieser kurze Endanflug
ab Müggelheim gewählt. Zuvor wird Schöneiche in geringer Höhe überflogen (564 bis 850 m).

Ein neues Musterbeispiel für solch einen „wirtschaftlichen“ Schönefeldanflug (am 6. März, nur 564 m über Schöneiche)
finden Sie unter
diesem Link



siehe auch:





LÄRM ÜBER SCHÖNEICHE | 600 m TIEFFLUG

Lärmende 600-Meter-Tiefflüge über Schöneiche mit Schallpegeln von 70 dB(A) sind längst keine Seltenheit mehr. Dass es dabei aber noch lauter geht,
wurde uns in der Nacht vom 27. zum 28. Oktober von einem EasyJet-Airbus vorgeführt: deftige 74 dB(A) bei ca. 600 m Überflughöhe.
Besonders beunruhigend: Die Häufigkeit dieser niedrigen Schönefeld-Landeanflüge wird nach BER-Eröffnung wahrscheinlich stark zunehmen.

 


video Traum vom Flughafen

DAS KAMEL DURCHS NADELÖHR  -  SEHEN SIE WIE ES GEHT... oder auch nicht
Überraschungen gab es ständig beim B€R. Wer Lust hat sich mal ein kleines Video zum B€R-Kamel anzusehen,
findet mit einem Klick darauf den "Traum vom Flughafen".

Ausführlichere Informationen haben wir im gemeinsamen Flyer der Bürgerbündnisse zusammengestellt {hier zum link} .






Information aus erster Hand


Lärm macht krank - Flughäfen schädigen die Gesundheit nachhaltig

Das hat bei der gestrigen Veranstaltung am 13.2.2015 Herr Dr. med. Thole eindrucksvoll mit vielen Auszügen aus europäischen Studien zu Fluglärmbelastung bei Menschen dargestellt.

Das Schöneicher Forum gegen Fluglärm e.V. hatte zu seiner jährlichen Informations-Veranstaltung in die Schöneicher Kulturgießerei geladen. Ca. 70 Bürgerinnen und Bürger - auch aus den angrenzenden Gemeinden - erlebten einen kurzweiligen Abend mit viel fundierten Informationen.
Charmant und kompetent führte Frau Dr. med. Martina Blümel durch die Veranstaltung. Dem der Grippe erlegenen Martin Delius wünschte sie gute Besserung und versprach dem Publikum, diesen nun nicht stattfindenden Beitrag demnächst zu einem noch zu nennenden Termin nachzuholen.
Die gesunden und gut gelaunten Referenten Dr. med. Henning Thole und Dr. Manfred Kühn zeigten anhand von Leinwandpräsentationen die Ursache und Wirkung von Fluglärm. Henning Thole bezog sich hier auf zahlreiche Studien aus Europa und Deutschland, die alle zum Schluss kommen, dass der Fluglärm sowohl Herz, Kreislauf und Gefäße als auch die Psyche dauerhaft schädigen. Ob vermehrte Todesfälle in Krankenhäusern in Flughafennähe oder aus dem skandinavischen Ausland erhobene signifikant erhöhte Medikamentengaben mit Vergleichsgruppen - der Tenor aller Studien ist: Lärm macht krank, Lärm kann schneller töten.
Besonders hervorzuheben wäre, dass es bereits Studien gibt, in denen Kinder in Flughafennähe schlechter lesen lernen, schlechter konzentriert sind und schlechter von den Lehrern bewertet werden als Kinder in ruhigen Gebieten. Besonders hervorzuheben wäre, dass das unabhängig ist von elterlichem Einkommen oder Migration und abhängig von der Nähe zum Flughafen. Übrigens, diese Studie bezog sich auf weiter entfernte Gebiete des Flughafens Frankfurt/Main, in dem nach planfestgestellten Unterlagen keine Schallschutzmaßnahmen erforderlich sind. Empörung war im Saal, als Dr. Thole erzählte, dass für den BER eine Vorstudie erstellt wird, um das zu prüfen. Ungläubigkeit über die Ignoranz der Politik, dass auch Kinder in Berlin und Brandburg nicht anders reagieren werden als die hessischen Kids.
Schallschutz gibt es nur für Gebäude - was ist mit der schädigenden  Verlärmung außerhalb?
Für die Folgeschäden am Menschen zahlen wir über erhöhte Krankenversicherungsbeiträge ebenso wie mit unseren Steuergeldern für den noch nicht eröffneten BER.
35 Millionen Euro im Monat kostet die Bauruine. Dr. Manfred Kühn hatte einen kleinen Film im Gepäck, der zum Abschluss seines Vortrages gezeigt wurde. Ein Ausblick auf die jetzige und zukünftige Situation in Schöneiche war sein Thema.
Anhand von Schaubildern die mit metafly (www.metafly.de) erstellt wurden, konnte der Referent ganz klar die Überlagerungen von Flugspuren zeigen und die damit verbundene Immission darstellen. Er zeigte Warteschleifen und Flugrouten  - abknickend und gerade - über dem Himmel von Schöneiche und Umgebung. Dr. Kühn ging auch auf die Ruhigen Gebiete in Schöneiche ein, hier ist nur der Kleine Spreewaldpark geschützt. Ein weiterer Punkt in seinem interessanten Vortrag war die kalibrierte Messstation, die als einzige zugelassene Quelle in Zukunft beweisen kann, dass Schöneiche vor Flughafeneröffnung eine ruhiger Ort war.

Zusammenfassend war es eine gelungene Veranstaltung, wenn auch aufgrund der Darstellungen dem einen oder anderen leichte Gruselschauer über den Rücken liefen, ob der politischen und wirtschaftlichen Menschenverachtung bei der Wahl des Standortes.
So war auch hier mit vielen Fakten und Zahlen ganz klar die menschlich logische Konsequenz: Der Flughafen muss neu an einem anderen Standort gebaut werden. Denn Schallschutz gibt es nicht im Wald, im Garten oder am Strand.

PS: Henning Thole hat sich mit den Gesetzen in den Verfassungen beschäftigt. Schön war hier aus der Berliner Verfassung, Artikel 24:
Jeder Missbrauch wirtschaftlicher Macht ist widerrechtlich. Das geht eigentlich nicht konform mit der Forderung, dass nur der Nachtflug wirtschaftlich sei. Es gab viel mehr ungeheuerliche Beispiele, wir versuchen hier demnächst einen Gastkommentar zu veröffentlichen.

14.2.2105 | SEB




Spenden Sie mit

Spenden Sie für Kalibrierung der Lärmmessstation, für Plakate und Informationsmaterial,
um unseren Protest öffentlich zu machen! 

Weitere Informationen finden Sie unter Projekte & Spenden.





 



 

 
Fernsehprogramm zum Thema

 Schnell und Aktuell
i-Punkt
http://www.bbbtv.de


DAUER BRENNER

Neuer Flyer zum DAUERBRENNER  B E R
Millardendesaster für Land und Leute



Gemeinsame Presseerklärung
vom Montag, 01. September 2014
Aktionsbündnis für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg (ABB), Bündnis SüdOst
gegen Fluglärm(BüSO), Bürger für Berlin und Brandenburg TV (BBBTV), Bürgerverein
Brandenburg-Berlin e.V. (BVBB) und Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden
Flughafen Schönefeld e.V. starten gemeinsame BER-Informationskampagne
Als vor 25 Jahren die Menschen in diesem Teil Deutschlands auf die Straße gingen, um gegen den
Machtmissbrauch realitätsfremder Politiker zu protestieren und sich gegen diejenigen wandten, die
ihnen das Recht zur freien Lebensgestaltung raubten, leiteten sie mit friedlichen Mitteln eine politische
Wende und einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Wandel ein.
Nur ein Vierteljahrhundert später sehen sich die Menschen der Region wieder mit einer Politik
konfrontiert, die auf Machtmissbrauch und Rechtsbruch beruht, die Lügen und Betrug mit Schönfärberei
verbindet. Größenwahnsinnige öffentliche Projekte führen dazu, dass vielerorts die Kassen
leer sind und es nur noch Mangel zu verwalten gibt.
Rücksichtslos wird Volksvermögen atomisiert, werden Menschen um ihr Lebenswerk, um ihre
Gesundheit, ihr Leben und ihr Eigentum gebracht. Kinder werden ihrer Zukunft beraubt und einzigartige
Wald- und Seengebiete vernichtet bzw. einer Erholungsnutzung entzogen.
Das Milliardendesaster für Land und Leute hat einen Namen: BER
Dieser Moloch hat nicht nur Fluglärm und Feinstaub für 1,5 Millionen Einflugschneisen-Anwohner zur Folge, sondern entzieht auf Dauer den Menschen in Berlin und Brandenburg Milliardenbeträge, die an anderer Stelle dringend benötigt werden. So verkommt das gesellschaftliche Leben für ein sinnloses Prestigeprojekt, das bei seiner Eröffnung in unbekannter Ferne bereits zu klein und so teuer ist, dass es auf Jahrzehnte öffentlich subventioniert werden muss. Und selbst die besonders stark betroffenen unmittelbaren Flughafenanrainer werden damit verhöhnt, dass ein
Ausgleich für ihre Nachteile frühestens dann möglich sein wird, wenn der BER schwarze Zahlenschreibt.

Obwohl es fachlich bestätigte sinnvolle Nachnutzungskonzepte für die Bauruine gibt, wiederholen diese Politiker ihr für den Fortbestand des Milliardendesasters einzig verbliebenes Argument: Das des bereits im märkischen Sand versickerten Geldes. Alle Versprechungen vom BER in Schönefeld als Jobmaschine und Wirtschaftsmotor, von Privatisierung zur Entlastung der öffentlichen Hand haben sich als das erwiesen, was sie immer waren: Lügen, Wunschdenken und Betrug.
Deshalb starten heute, am 1. September 2014, Bürgerinitiativen aus Berlin und Brandenburg und die Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld e.V. erstmalig in der Geschichte der seit 1996 bestehenden BBI/BER-Protestbewegung eine gemeinsame Informationskampagne, um die Bürger Berlins und Brandenburgs darüber zu informieren, dass der BER alle Bürger angeht,
weil das Milliardendesaster Auswirkungen auf alle Regionen des Landes hat.
Grundlage der flächendeckenden Informationskampagne ist ein Informationsfaltblatt, das in hoher Auflage gedruckt zunächst an die Haushalte in Brandenburg, verteilt werden soll. In diesem Faltblatt wird die gesamte Problematik sachlich dargestellt und die einzig mögliche Konsequenz gefordert:
BER-WENDE - Neustart jetzt!
Der Flyer wird unterstützt durch eine eigene Website, die mit untersetzenden Informationen gefüllt ist und weiter fortgeführt wird www.flughafen-berlin-brandenburg.org Diese Website soll es jedem Bürger ermöglichen, sich mit der Problematik vertraut zu machen, ohne sich durch den
Dschungel der vielen Informationen und Webseiten wühlen zu müssen.

-gekürzt-





Dem B€R – Desaster ein Ende setzen !


Ohne groß in die Vergangenheit zu blicken, kann man feststellen, dass Planung und Bau des Flughafens Berlin-Brandenburg von Beginn an eine Horrorgeschichte ist. Spitzenpolitiker von Bund, Berlin und schließlich auch Brandenburg entschieden, den neuen Flughafen als "Single-Airport" südlich des alten DDR-Flughafens SXF in Schönefeld in unmittelbarer Nähe von Berlin zu bauen. Diese Entscheidung war subjektiv, politisch motiviert und widersprach der objektiven Bewertung der untersuchten Standorte. Schönefeld war der am wenigsten geeignete Standort in der Region!

Die B€R-Talfahrt begann mit der Entscheidung, das Angebot privater Investoren wegen der zu hohen Kosten zurückzuweisen. So wurde beschlossen, den Bau durch die öffentliche Hand zu finanzieren und zu steuern. Dafür wurden 1,7 Mrd. € veranschlagt. Veränderungen des Nutzungskonzepts, Baumängel, Personalwechsel und eine hoffnungslos überforderte Führungsmannschaft ließen die Zeit- und Kostenpläne aus dem Ruder laufen.

Auch der Schallschutz für die Schwerstbetroffenen ist eine Farce! Die Kosten von ca. 700.000 € waren bereits durch das Planfeststellungsverfahren bekannt. Dieses Geld, das eigentlich hätte zweckgebunden zurückgestellt werden müssen, ist weg. Den Bürgern blieb nur der Klageweg auf eigene Kosten. Das Schlimmste aber ist, dass für mehr als 80% der Schwerstbetroffenen überhaupt kein Anspruch besteht. Da ihre Immobilien zu alt sind, wird man sie mit einem "Taschengeld" abspeisen.

Aber auch wer mit Schallschutzmaßnahmen bedacht wird, hat künftig deutlich schlechtere Lebensbedingungen. Schlafen bei offenem Fenster, Party im Garten, spazieren im Park sind dann illusorische Träume. Am schlimmsten trifft es die Kinder. Eingesperrt in lärmschutzbedingten, hermetisch abgedichteten Klassenräumen, dürfen sie eigentlich nicht einmal in den Pausen ins Freie. Das ist lärmschutzbedingte menschliche Käfighaltung!

Die Deutsche Ärztekammer hat in einer Petition festgestellt, dass die durch Fluglärm verursachten gesundheitlichen Schäden weitaus größer sind, als bisher angenommen wurde. Für den Großraum Frankfurt/M geht man von fluglärmbedingten Behandlungskosten in Höhe von ca. 160 Mio. € im Jahr aus. Die werden im B€R-Umfeld wohl auch nicht geringer sein. Man bedenke, dass diese Behandlungskosten aller bundesweit geschädigten Fluglärmopfer über höhere Versicherungsbeiträge auf alle Bürger, so auch auf die Brandenburgerinnen und Brandenburger umgelegt werden.

Durch zwei unabhängig erstellte Gutachten ist inzwischen nachgewiesen, dass der Flughafen wird deutlich teurer wird und auf Jahre unrentabel bleibt. Sollte der Flughafen wirklich mit einem Gesamtbudget von 5,4 Mrd. € fertiggestellt werden, ist nach seiner Inbetriebnahme von einer steuerlichen Belastung der Bürger in Höhe von weiteren 5 Mrd. € (kumulativ) für die nächsten 10 Jahre auszugehen

Die Folgen des Finanzdesasters liegen auf der Hand. Das für den B€R verschwendete Steuergeld fehlt in unserem Bundesland für die Infrastruktur und Sozialmaßnahmen. In seinem Gutachten, das Sie HIER  finden, zeigt W. v. Aswegen die Folgen auf.

 

-MK-




 



MAILKONTAKT |  kontakt@fluglaerm15566.de |

Informieren Sie sich auf den nächsten Veranstaltungen
des Schöneicher Forums gegen Fluglärm.

Warten Sie nicht bis zum immer wieder verschobenen Eröffnungstermin  - Handeln Sie jetzt!

Tragen Sie sich in die Mailingliste des Schöneicher Forum gegen Fluglärm ein: kontakt@fluglaerm15566.de

Unterstützen

Oder bestellen Sie

Aufkleber, Gartenzaunschilder, Buttons etc.
per Bestellformular hier herunterladen
 Mitglied im Bündnis Südost www.buendnissuedost.de  
auf facebook






Die Ruhe bleibt  – vorerst

Kein Termin konnte bisher wegen Baumängel oder anderer Fehler eingehalten werden. Das Terminal ist jetzt schon zu klein für die aktuellen Flugbewegungen. Wann wird endlich die Wahrheit gesagt? Über die Standortfrage, über die Mehrkosten und über den zu erwartenden Lärm mit seinen gesundheitlichen Auswirkungen für die Bewohner der Metropole Berlin/Brandenburg
.


Lesen Sie hier einen Vortrag von Thomas Myck des Umweltbundesamtes Dessau-Roßlau zum Thema Fluglärm

Herunterladen:
Vortrag Thomas Myck UBA zum Thema Fluglärm








Sie müssen angemeldet sein, um Gadgets hinzufügen zu können, die nur für Sie sichtbar sind.